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Archiv für Juli, 2010

Positive Neuerungen bei der Geldwäschereibekämpfung

Freitag, Juli 16th, 2010
Neue Regelung
Erfreulicherweise ist die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) auf die alte Praxis zurückgekommen und hat 3a-Lebensversicherungsverträge rückwirkend per 1.1.2010 von der Identifikationspflicht ausge-nommen.Mit sofortiger Wirkung

  • besteht für kapitalbildende Lebensversicherungen der Säule 3a keine Identifikationspflicht mehr;
  • ist der wirtschaftlich Berechtigte für Lebensversicherungen der Säule 3a nicht mehr fest-zustellen.

 

Der Vertragspartner muss selbstverständlich weiterhin anhand eines gültigen behördlichen Ausweises identifi-ziert und der wirtschaftlich Berechtige im Antrag festgehalten werden, wenn

  • der Versicherungsnehmer die Prämien über ein neu zu eröffnendes Prämiendepot oder Prämiensperrdepot finanziert;
  • die neue Lebensversicherung der Säule 3a über ein bestehendes Prämiendepot oder –sperrdepot finanziert wird.

 

Sorgfaltspflichten während der Vertragsdauer
Falls sich nach Abschluss einer Lebensversicherung der Säule 3a Anhaltspunkte für Ungereimtheiten oder Umgehung der Vorschriften der Geldwäschereigesetzgebung ergeben, müssen weitere Abklärungen getroffen werden.
Wichtig
Es ist zu beachten, dass aus vorsorge- und steuerrechtlicher Sicht die Gesamtsumme der Einzahlungen für die Säule 3a die Maximalbeiträge (2010: CHF 6’566 bzw. 32’832) pro Jahr und Vorsorgenehmer nicht überschreiten darf.

Wünschen Sie ein Angebot für Ihre Vorsorge 3a? Klicken Sie hier:

Tags: 3a, gebundene Vorsorge, Geldwäschereibekämpfung
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Problematische Schenkungen

Freitag, Juli 16th, 2010

Schenkungen zu Lebzeiten sind namentlich dann problematisch, wenn sie weniger als fünf Jahre vor dem Tod des Schenkenden getätigt werden: Sind dabei Pflichtteilsansprüche der gesetzlichen Erben verletzt, ist das Rechtsgeschäft anfechtbar. Der Beschenkte muss je nach dem alles oder einen Teil des Empfangenen zurückgeben.

Altersheim

Wegen der horrenden Kosten im Alters- oder Pflegeheim verschenken ältere Leute ihr Vermögen gerne zu Lebzeiten an die Kinder. Das funktioniert solange, wie die Eltern ihren eigenen Aufwand selbst bestreiten können. Reicht das Geld nicht mehr, wird – wenn nicht die Kinder dafür aufkommen – dann oft um Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe gebeten.

Verwandtenunterstützung

Bei den Ergänzungsleistungen kann verschenktes Vermögen Zahlungen verhindern. Bei Bedarf muss dann öffentliche Unterstützung gewährt werden. Die unterstützende Gemeinde kann die Schenkung zwar nicht anfechten. Sie hat aber gestützt auf die gesetzlich verankerte Verwandtenunterstützungspflicht die Möglichkeit, die Nachkommen zur Kasse zu bitten. Damit könnte dann allenfalls ein Teil der Schenkung wieder zurückfliessen.

Fazit: Grössere Schenkungen sollten rechtlich immer nach allen Seiten gut abgesichert werden, damit es keine Überraschungen gibt.

Höchstinteressante zukunftsorierntierte Finanzanlagen

Tags: Erben, Schenkungen, Steuerrecht
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Frauen und Reiche sind Vorbilder

Freitag, Juli 16th, 2010

Ein Rat von Teodoro D. Cocca Deshalb sind Männer mittleren Alters mit einem kleineren Vermögen laut der Cocca-Studie für Finanzproduktverkäufer ein besonders attraktives Kundensegment. Teodoro D. Cocca mahnt alle betroffenen Akteure: „Es könnte in vielen Fällen ratsam sein, diesen sich selbst überschätzenden Risikofreudigen einen konservativeren Weg vorzuschlagen. Denn nach den schmerzhaften Verlusterfahrungen in der Finanzkrise muss die Selbstüberschätzung einiger Risikoinvestoren besonders ausgeprägt sein.“ Kostenbewusst und vernünftig Auf der andern Seite wird den Frauen und den wirklich Reichen ein besonders risikobewusstes und vernünftiges Anlage-verhalten bescheinigt. Sie würden im schlimmsten Fall höchstens einen Verlust von unter zehn Prozent in Kauf nehmen. Aufgrund der disziplinierten Abneigung vor unnötigen Risiken wird die Aufteilung des Vermögens auf die verschiedenen Anlageklassen entsprechend konservativ vorgenommen. Die Frauen und die wirklich Reichen können den Normalanlegern mithin als Vorbilder dienen: Wegen ihrer Risikoabneigung investieren sie kostenbewusst und vernünftig – und vermeiden dadurch unnötige Renditeneinbussen durch hohe Gebühren und Verluste.

„Contrarian-Strategie“

Kommt dazu: Die Reichen kaufen  bei fallenden Aktienkursen überdurchschnittlich oft nach. Diese „Contrarian-Strategie“ – das Verhalten entgegen der grossen Herde ist seit jeher die hohe Kunst im Börsengeschäft. „Normalanleger, die sich das überlegte und offenbar erfolgreiche Anlageverhalten der Frauen und sehr Reichen als Vorbild nehmen, sind sicher auf dem richtigen Weg“, unterstreicht Teodoro  D. Cocca.

Finanz Anlagen

Tags: Anlagestrategie, Anlagestrategie der Frauen, Finanzanlagen, Strategie der Reichen
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Zugerberg Finanz Woche 27/2010

Freitag, Juli 16th, 2010
KRÄFTIGE ERHOLUNG 

Nach zwei negativen Wochen, in der die internationalen Aktienmärkte 7% und mehr eingebüsst hatten und der Anlegeroptimismus auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erholung im März 2009 fiel, setzte in der vergangenen Woche die Erholung ein. Wie erwartet wurde das Stim-mungstief anfangs Juli erreicht. Insbesondere die zweite Wochenhälfte war sehr erfreulich, was sich aufgrund der verzögerten NAV-Überlieferung noch nicht vollständig in den von uns verwalteten Depots widerspiegelt. Die beste Woche des Jahres 2010 kam einmal mehr zu einem Zeitpunkt, als es die wenigsten erwartet und die Untergangspropheten schon wieder Hochkonjunktur hatten.

Hintergründe für die positive Entwicklung waren besser als erwartete News aus der Wirtschaft. So fielen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA um 21.000 auf 454.000 (Erwartung: 460.000). Der Bestand an Arbeitslosengeldbe-zügern verringerte sich um hohe 224.000 auf 4.4 Mio., was dem tiefsten Wert seit Dezember 2008 entspricht. Nach vielen Wochen mit enttäuschenden Werten bei den Erstan-trägen gab es nun endlich einen Schritt vorwärts, und wir gehen davon aus, dass sich die verbesserte Lage am US-Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten in einer weiteren Reduktion der Erstanträge niederschlagen wird.

In Deutschland und Frankreich überraschte die Industriepro-duktion positiv. Sie stieg im Juni gegenüber dem Vormonat um satte +2.6% resp. +1.7% und lag deutlich über den Erwartungen von +0.9%. Im Jahresvergleich notiert die deutsche Industrieproduktion +12.4% höher. Die Industrie erholt sich weiter sehr dynamisch und profitiert momentan zusätzlich vom schwachen Euro. Da Deutschland und Frank-reich zusammen 48.1% der Wirtschaftskraft der Eurozone ausmachen, erwarten wir trotz Rezession in Griechenland, Spanien und Portugal ein Wachstum für die gesamte Euro-zone. Eine detailliertere Analyse der Wirtschaft sowie der ein-

zelnen Asset Klassen entnehmen Sie bitte unserem Quartalsbericht 2/2010, der Ende dieser Woche erscheint, und nebst den üblichen Themen auch einen Performancevergleich von Freizügigkeitsstif-tungen enthält. 

Nachdem die wichtigsten Unterstützungen in der Korrektur also gehalten haben und sich die Stimmung spürbar aufgehellt hat, sehen wir den kommenden Wochen etwas optimistischer entge-gen. Die Diskussion über die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung wird die Märkte aber weiterhin prägen und für Volatilität sorgen.

Rückenwind für die Aktien dürfte die heute anlaufende Berichts-saison in den USA bringen. Der Konsens geht von einem Q2-Gewinnanstieg von +34% der S&P 500-Unternehmen aus. Im ersten Quartal betrug der Zuwachs gar +53%. Wir erwarten Gewinnausweise, die über den Erwartungen des Marktes liegen, und die Aktien unterstützen dürften.

BELASTUNG VV- RESP. ADMIN-GEBÜHREN

Bei den von der Zugerberg Finanz AG verwalteten Depots wurde in der vergangenen Woche die Vermögensverwaltungsgebühr für das zweite Quartal 2010 belastet. Bei der Zugerberg Freizügig-keitsstiftung wurde in der vergangenen Woche die Administrati-onsgebühr für das zweite Quartal 2010 belastet.

DISCLAIMER: Die in diesem Wochenbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung der Zugerberg Finanz AG wieder. Die in dieser Einschätzung zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Wertentwicklung gemäss Musterportfolio. Die effektive Struktur des einzelnen Depots und die daraus resultierende Wertentwicklung können aufgrund des aktiven Managements davon abweichen und sind vom Zeitpunkt und der Höhe der Investition abhängig. Massgeblich ist einzig die effektive Wertentwicklung gemäss Konto-/Depotauszug der Depot-bank. Die angegebene Wertentwicklung ist ohne Berücksichtigung der Einrichtungsgebühr. Die Informati-onen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Quellen: swissquote.ch; onvista.de; snb.ch; quote.yahoo.com; credit-suisse.com; ubs.com; reuters.com; bloom-berg.com; morningstar.com. Alle Angaben hinsichtlich der Wertentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft. Für alle Wertpapiere gilt: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für eine entsprechende Wertentwicklung in der Zukunft. Montag, 12.07.2010; Schlusskurse per 08./09.07.2010; Wirtschaftsdaten per 09.07.2010, Wirtschaftsprognosen per 23.06.2010.


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