Versicherungs Broker - Schweiz - Neutrale Versicherungs- und Finanzberatungen

  • Home
  • Unternehmen
    • “KMU-Komplett” Versicherung
    • Sach-und Vermögensversicherungen
      • Betriebshaftpflicht
      • IT Haftpflichtversicherung
      • Betriebsrechtsschutz
      • Kombinierte KMU
      • Gebäudeversicherung
      • Inventar
      • EDV und Bürotechnik
      • Transportversicherung
      • Motorfahrzeug-Flottenversicherung
      • Maschinenversicherung
      • Kreditversicherung
      • Organversicherung
    • Personenversicherungen
      • Krankentaggeld
        • Krankentaggeld Rechner
      • UVG Unfallversicherung
      • Unfallversicherung Zusatz
      • BVG – Pensionskasse
      • Erwerbsausfall und Todesfall
  • Privat
    • Bauwesen und Haftpflicht
    • Gebäudeversicherung
    • Privathaftpflicht und Hausrat
    • Rechtsschutz Privat und Verkehr
    • Auto Versicherung
    • Prämienrechner für Ihre Krankenkasse
    • Krankenkasse Offerte
    • Altersvorsorge und Lebensversicherung
      • Kapitalanlage mit Index-Strategie
      • Lebensversicherung / Konto 3a und 3b
      • Todesfall
      • Die grüne Lebensversicherung
      • Die grüne Lebensversicherung Offertenanfrage
      • Leibrenten
      • Sparpläne und Fonds
      • Einmaleinlage Geldanlage
      • Vorsorge Premium Säule 3a
      • Formular “Vorsorge Premium”
      • Balance Invest
  • Versicherungen
  • Informationen
    • Beratung
    • Downloads
    • Formulare
    • AGB
    • Maklermandat
    • Beispiele Prämienersparnis
    • Job als Vermittler für Krankenkassen
    • Job – Vermittler / Makler
    • Call back
    • Feedback
    • Sitemap
  • Kontakt
  • Über uns
    • Impressum
  • Unsere Partner

Versicherungs Broker - Schweiz

  • Home »
  • Finanzen
  • Spezial-Lösungen

     Krankentaggeld günstig Erwerbsausfall / Tod Holz-Handwerk
  • Sonderaktionen

      Gebundene Vorsorge 3a
  • Krankenkasse

      Prämienrechner für Ihre Krankenkasse
  • Unternehmen

    Krankentaggeld Unfall Pensionskasse Maschinenversicherung Betriebshaftpflicht IT Haftpflichtversicherung Inventar Kombiniert KMU
  • Startup Versicherung

     
    KMU-Versicherungspaket für Neugründer

  • Private

    Autoversicherung Krankenkasse Hausrat / Privathaftpflicht
  • Video

  • Leben / Risiko

    Säule 3a Todesfall Erwerbsunfähigkeit Einmaleinlage Leibrente / Auszahlungsplan
  • Job`s

      Job – Vermittler / Makler   Berater / Vermittler für Krankenkassen
  • Berichte

    • Auto Versicherung
      • Autoversicherungen vergleichen
      • Flotten profitieren von Telematik
      • Schlüsselbund entwendet
      • Winterpneus
    • Bauversicherung
      • Baugrube eingestürzt
      • Wasserschaden
      • Welche Versicherung?
    • Betriebshaftpflicht
      • Dumm gelaufen…
    • Einmaleinlage
      • Limitiertes Angebot
    • Finanzen
      • 1300 Franken pro Sekunde
      • Anlagepolitik 2011
      • Diversifikation
      • Einlagesicherung
      • Erholung – Finanzen
      • Fehler vermeiden
      • Frauen und Reiche sind Vorbilder
      • Grenzbeträge 2011
      • Konkubinatspartner begünstigen
      • Kreditversicherung
      • News für Anleger
      • News zu Investition und Finanzierung
      • Organhaftpflichtversicherung
      • Problematische Schenkungen
      • Reiseversicherung
      • Staatsverschuldung – Griechenland
      • Von den Millionären lernen
    • Gebäudeversicherung
      • Erdbeben in der Schweiz
      • Gebäudeversicherung mit Erdbebendeckung
      • Neue Solaranlage
    • IT News
      • IT – Haftpflichtversicherung
    • Jugend und Kinder
      • Für alle unter 25 Jahren
      • Kindervorsorge
    • Krankenkasse
      • Das sollten Sie wissen!
      • Erkenne einen Schlaganfall
      • Kündigung
      • Kündigungsfristen
      • Liste der Krankenkassen
      • Unfallspätfolge
      • Wechsel der Krankenkasse
    • Krankentaggeld
      • Was ist eine Krankentaggeldversicherung?
    • Lebensversicherung
      • Auszahlungsplan: Verluste ausgeschlossen
      • Begünstigung
      • Beiträge Säule-3a-Konto
      • Die Vermögenspyramide
      • Erwerbsausfall privat versichern
      • Gesundheitsfragen
      • Indirekte Amortisation
      • Jetzt Stempelsteuer sparen
      • Lebensversicherung vorzeitig auflösen?
      • persönliche Vorsorgeanalyse
      • Rechtzeitig ins Säule-3a-Konto einzahlen
      • Risikolebensversicherung
      • Steuerabzug
      • Steuervorteile Lebensversicherungen
      • Vorteile Zusammengefasst
      • Wohneigentumserwerb
    • Leibrenten
      • Besteuerung
    • Maschinenversicherung
    • Pensionskasse BVG
      • Änderung im Steuerabkommen
      • Berufliche Vorsorge bis 70
      • Davon geht Swisscanto aus
      • Drum prüfe wer sich bindet!
      • durch 2. & 3. Säule finanziert…
      • Freiwilliger Einkauf
      • Initiative Legal Quote
      • nach dem Rentenalter
      • Pflegekosten
      • Strukturreform 2012
    • Privathaftpflicht und Hausrat
      • Aktive Diebesbanden
      • Beschädigtes Türschloss
      • Ein Loch im Lavabo
      • Einfacher Diebstahl auswärts
      • Haftet der Hotelier?
      • Radfahrer beschädigt…..
      • Skis gestohlen
    • Rechtsschutz Privat und Verkehr
      • Verkehrsunfall im Ausland
    • Unfallversicherung
      • Tourist verursacht Skiunfall
    • Versicherung
      • Internet gewinnt an Bedeutung
      • Leistungsunterschiede
      • Nützliche Adressen
      • Schadenformulare und Notfalladressen
    • ZKB-kapitalgeschützte Einmaleinlage
      • PAX-DiamondLife
  • Archive

  • Newsletter

    Hier können Sie sich für unseren Newsletter anmelden.

    E-Mail:

    Anmelden
    Abmelden

Archiv für die ‘Finanzen’ Kategorie

News zu Investition und Finanzierung

Donnerstag, November 10th, 2011

Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services
 

Guter Quartalsabschluss für Zurich

 

Zürich – Der Versicherungskonzern Zurich Financial Services ist trotz der vielen Naturkatastrophen im laufenden Jahr gut unterwegs. Nach den ersten neun Monaten 2011 steht der Gewinn 34 Prozent höher als in der Vorjahresperiode bei 3,21 Mrd. Dollar.

 

Investieren Sie jetzt in eine Lebensversicherung, die Sicherheit und Renditechancen intelligent kombiniert.

 

Ihre Vorteile

innovative Sparversicherung mit Garantie

Garantiertes Kapital im Erlebensfall
Attraktive Renditechancen
Hohe Flexibilität und Ausbaufähigkeit
Finanzielle Absicherung bei Erwerbsunfähigkeit und im Todesfall
Steuervorteile

 

 

Im dritten Quartal erzielte Zurich gar einen Gewinnsprung um 64 Prozent auf 1,24 Mrd. Dollar, wie der Konzern mitteilte. Konzernchef Martin Senn begründete dies …

…lesen Sie hier weiter “Guter Quartalsabschluss für Zurich”

 

Finanzen, News zu Investition und Finanzierung | Keine Kommentare »

 

News für Anleger

Mittwoch, November 9th, 2011

 

BerlusconiWas genau passiert an den Finanzmärkten?

Die Nachfrage nach italienischen Staatsanleihen sinkt, das Angebot nimmt wegen der steigenden Schulden aber zu. In der Konsequenz sinkt der Wert der Anleihen, die bereits im Umlauf sind. Die Papiere sind weniger beliebt, weil die Zweifel der Anleger wachsen, dass sie ihr an Italien verliehenes Geld wie vereinbart zurückbekommen. Dadurch entsteht ein Teufelskreis: Italien muss immer höhere Zinsen auf neu ausgegebene Anleihen zahlen, um überhaupt noch Geld zu bekommen. Wegen der steigenden Zinslast schwindet aber das Vertrauen, dass Rom mit der Krise fertig wird.

Was bedeutet die Krise der italienischen Anleihen für das Vermögen der Anleger?

Die stärksten Auswirkungen sind ausser auf Rentenfonds vor allem auf die Vermögensbestände von Versicherungen zu erwarten. Versicherungen legen Geld vor allem in Staatsanleihen an. Da italienische Papiere bis vor nicht allzu langer Zeit als sehr sicher galten, investierten viele Gesellschaften in sie. Die gegenwärtige Krise kann zur Folge haben, dass Versicherungen ihre Anlagen niedriger bewerten müssen. Da die Gesellschaften ihre Anlagen streuen, dürften sich die kurzfristigen Auswirkungen aber in Grenzen halten.

Wie schlimm ist die Schuldenkrise auf die lange Sicht?

«Die Situation ist extrem ernst», sagt Andreas Beck, Leiter des deutschen Instituts für Vermögensaufbau (IVA). Die Politik habe noch nicht einmal ansatzweise auf das dahinter liegende Problem reagiert. Mit Spekulation hätten die Schwierigkeiten Italiens nichts zu tun, das Problem sei viel einfacher zu erklären: «Die Anleger kaufen halt keine Anleihen mehr.»
Beck spricht von einer Nachfragelücke, die mit der Überalterung Europas zu tun habe. Die Versicherungsgesellschaften müssten immer mehr von dem angelegten Geld auszahlen, weil die Anleger das Rentenalter erreicht hätten. Deshalb hätten die Versicherungen weniger Geld zur Verfügung, mit dem sie Anleihen kaufen könnten.

Was können Anleger jetzt tun?

Sowohl Verbraucherschützer Niels Nauhauser als auch Geldanlage-Experte Beck raten zu einer alten Strategie, nämlich das Vermögen auf verschiedene Länder und Anlageformen zu streuen. «Dann kann ein Anleger gelassen zuschauen, weil er noch viele andere Eier in vielen anderen Körben hat», sagt Nauhauser. Wer seine Anlagen schon diversifiziert habe, sollte nun nicht in Hektik verfallen.

Die Lebensversicherung, die mehr kann.

Balace Invest basiert auf zeitgemässem Kapitalschutz und belässt Ihnen neuartige Flexibilitäten, die Sie bedürfnisgerecht nutzen können.

Ausgewogene Vorsorgelösung, welche ein hohes Mass an Sicherheit mit Flexibilität und Renditechancen verbindet.

Ausgewogene Vorsorgelösung

 

News für Anleger | Keine Kommentare »

 

Versicherer zahlen pro Sekunde 1300 Franken

Freitag, August 26th, 2011

 

Durchschnittlich 1300 Franken pro Sekunde

 

Versicherung

So viel haben die Schweizer Privatversicherer im Jahr 2010 für die Versicherungsfälle ihrer Kunden bezahlt. Insgesamt beliefen sich die Zahlungen der Lebens- und Schadenversicherer auf 41 Milliarden Franken – das sind 5200 Franken pro Einwohner. In der Lebensversicherung betrugen die Prämien-einnahmen 30 Milliarden Franken und in der Schadenversicherung knapp 25 Milliarden Franken. Damit wurden in der Schweiz rund 7000 Franken pro Kopf für private Versicherungen ausgegeben.

(Bericht von: Schweizerischer Versicherungsverband SVV)
 

1300 Franken pro Sekunde, Finanzen | Keine Kommentare »

 

Von den Millionären lernen

Montag, Juli 25th, 2011

 

Weltweit gibt es 10,9 Millionen Menschen mit einem frei verfügbaren Vermögen von mehr als einer Dollar-Million. Davon leben allein 3,1 Millionen in den USA, und immerhin 243‘000 in der Schweiz. Unser Land liegt damit in absoluten Zahlen auf Rang acht und gemessen an der Millionärsdichte in einem der vordersten Ränge. Das sind Ergebnisse des „World Wealth Report (Welt-Vermögens-Bericht)“, der vom Finanzunternehmen Merrill Lynch und dem Beratungsunternehmen Capgemini jährlich veröffentlicht wird.

 

42,7 Billionen US-Dollar

Das grösste Wachstum der Zahl der Millionäre verzeichnen die aufstrebenden Regionen Asien-Pazifik, Lateinamerika und Afrika. Rund um den Globus besitzen alle Millionäre zusammen ein Vermögen von 42,7 Billionen US-Dollar oder rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr.

 

19 Prozent in Immobilien

Die von der Studie erfassten Reichen haben weltweit im Schnitt 19 Prozent ihres Vermögens in Immobilien investiert. In den neuen Millionärspopulationen von Asien-Pazifik beträgt dieser Anteil sogar fast ein Drittel. Ebenfalls ein Drittel beträgt der weltweite Aktienanteil an den Millionärsvermögen. Erstaunlich ist, dass die konservativen Anlagen „Liquidität und Festverzinsliche“ nach wie vor über zwei Fünftel des Vermögens auf sich vereinigen. Das ist laut den Verfassern der Studie ein Ergebnis der jüngsten Finanzkrise.

 

Kapitalerhaltung ist „wichtig“

Die Reichen haben ihre Anlage- und Lebensziele überdacht. Das maximale Renditebolzen hat an Wichtigkeit eingebüsst. Dafür werden die Risiken bei der Geldanlage sehr sorgfältig abgewogen. „Vorsicht!“ ist beim Investitionsverhalten die grosse Devise. Für fast 80 Prozent der befragten Millionäre ist die Kapitalerhaltung als Anlageziel denn auch „wichtig“ oder „extrem wichtig“.
(Bericht von:FICON Finanz Consulting AG)

 

Anlage mit Kapitalerhaltung

 

Finanzen, Von den Millionären lernen | Keine Kommentare »

 

Reiseversicherung – wie kann ich die Kosten optimieren ?

Montag, Juni 6th, 2011

G.P.: Als Rentner bin ich oft mit meiner Frau auf Reisen. Die Reisebüros stellen mir jeweils Zuschläge für Annullationsversicherungen in Rechnung. Wie kann ich diese Versicherungskosten senken ?

Der Abschluss einer Reiseversicherung ist dringend zu empfehlen und wird von vielen Reisebüros auch verlangt. Verfügt der Kunde über keine eigene Reiseversicherung, so wird durch das Reisebüro eine Versicherung für die Dauer der gebuchten Reise abgeschlossen. Wenn jemand oft unterwegs ist, werden die Kosten solcher Einzel-Reiseversicherungen die Prämie für eine Jahres-Reiseversicherung rasch übersteigen.

Jahres-Reiseversicherung mit gutem Preis-/Leistungsverhältnis

Mit einer Jahres-Reiseversicherung geniessen Sie das ganze Jahr ununterbrochen Versicherungsschutz, unabhängig davon, wie viele und wie ausgedehnte Reisen Sie unternehmen. Das macht den Abschluss von Einzel- oder Arrangementverträgen überflüssig, und bei spontanen Abreisen fallen so die Sorgen um genügenden Versicherungsschutz weg. Klären Sie daher in einem Gespräch mit dem Versicherungsberater ab, ob sich auch für Sie der Abschluss einer Jahres-Reiseversicherung lohnen könnte.

(Bericht aus: Der Schweizerische Versicherungsverband SVV)

Finanzen, Reiseversicherung | Keine Kommentare »

 

Finanzanlagen Woche 14/2011

Montag, April 11th, 2011

Hier sehen Sie die aktuellen Wertentwicklungen der Anlagen in unserem Angebot.

(wird wenn immer möglich wöchentlich erstellt)

Woche 14/2011 Letzte Woche seit 01.01.2011 2010
Aufbauplan 100 0.79 % up 2.94 % 3.75 %
Fondspicking 100 1.09 % up 1.36 % 2.38 %
Fondspicking 60* 0.98 % up 1.01 % 0.32 %
Fondspicking 30** 0.53 % up 1.16 % -1.23 %
Select 100 0.54 % up 19.82 % -8.86 %
Nachhaltigkeit 100 0.02 % up 1.56 % -6.69 %
Nachhaltigkeit 40 0.06 % up 0.58 % -6.38 %
Nachhaltigkeit 20 0.02 % up 0.37 % -5.22 %
Freizügigkeit 60 0.97 % up 1.53 % -1.26 %
Freizügigkeit 40 0.82 % up 1.33 % -3.31 %
Freizügigkeit 20 0.54 % up 1.01 % -2.57 %

FX-Kurse (Wechselkurse)

Spot 31.12.10
EUR/CHF 1.3130 1.2491
USD/CHF 0.9083 0.9354
JPY/CHF 1.0717 1.1527

Kurzfristige Zinsen (3-Monats-Libor)

Spot Prognose 3 Monate Prognose 12 Montag
CHF 0.18 0.2 – 0.4 0.6 – 0.8
EUR 1.26 1.2 – 1.4 2.0 – 2.2
USD 0.29 0.3 – 0.5 0.3 – 0.5
GBP 0.82 0.8 – 1.0 1.6 – 1.8
JPY 0.20 0.1 – 0.3 0.1 – 0.3

Reales BIP-Wachstum in %

 

2010 Prognose 2011 Prognose 2012
CH 2.6 1.9 2.2
EU 1.5 2.1 2.1
USA 2.9 3.0 2.7
GB 1.4 1.8 2.1
Japan 3.9 1.4 2.2

Weltweite Börsen

Letzte Woche seit 01.01.11 2010
SMI 6’457.93 0.27 % up 4.36 % -1.68 %
SPI 5’889.89 0.41 % up 4.02 % +2.91 %
DAX 7’217.02 0.51 % up 7.41 % +16.05 %
EuroStoxx50 2’984.66 0.73 % up 9.85 % -5.85 %
FTSE 100 6’055.75 0.76 % up 3.10 % +8.99 %
S&P 500 1’328.17 -0.32 % 6.79 % +12.78 %
Dow Jones 12’380.05 0.02 % up 7.02 % +11.02 %
Nasdaq 2’780.42 -0.33 % 6.82 % +16.91 %
Nikkei 9’768.08 0.61 % up 6.00 % -3.01 %
Hang Seng 24’396.07 2.49 % up 2.43 % +7.15 %
BSE 30 19’451.45 0.15 % up -11.20 % +18.25 %

Rohstoffe

Spot 31.12.10
Öl (Brent Oil/Barrel 113.46 89.36
Gold (USD/Unze) 1’471.50 1421.50
Silber (USD/Unze) 41.47 30.92

10-jährige Staatsanleihen

Spot Prognose 3 Monate Prognose 12 Monate
CHF 2.02 1.8 – 2.0 2.1 – 2.3
EUR 3.39 3.2 – 3.4 3.3 – 3.5
USD 3.48 3.5 – 3.7 3.3 – 3.5
GBP 3.77 3.6 – 3.8 3.8 – 4.0
JPY 1.28 1.1 – 1.3 1.2 – 1.4

Inflation in %

Prognose 2010 Prognose 2011 Prognose 2012
CH 0.7 1.1 1.8
EU 1.6 2.0 1.5
USA 1.6 1.8 1.4
GBP 3.2 4.0 2.0
Japan -0.9 -0.4 0.0

UNEINHEITLICHE ENTWICKLUNG

In der vergangenen Woche zeigten sich die internationalen Aktienmärkte uneinheitlich. Während die europäischen und asiatischen Märkte leicht zulegten, büssten die amerikanischen Börsen etwas an Terrain ein. Die Konsolidierung war nach dem kräftigen Anstieg der beiden Vorwochen absehbar
und fand bei unterdurchschnittlichem Volumen statt.

Sieben der zehn Sektoren fielen. Wochenverlierer waren die die Industrietitel mit -1.4%. Wochengewinner waren die Verbraucher mit +1.1%.

Die Rohstoffpreise zogen deutlich an. Silber stieg 8.5%, Gold 3.3%, angetrieben vom sinkenden US-Dollar (-1.3% auf ein neues 52-Wochen-Tief gegenüber dem Euro). Das Rohöl legte 4.8% zu.

Die von uns verwalteten Depots entwickelten sich in der vergangenen Woche deutlich besser als der Markt. Vor dem offiziellen Start der Quartalsberichtssaison waren die Unternehmensnachrichten in der vergangenen Woche dünn gesät. Das Halbleiterunternehmen Texas Instruments
(TXN) übernimmt National Semiconductor (NSM) für 6.5 Milliarden US-Dollar, was einem Aufpreis von 80% auf den aktuellen Aktienkurs von NSM vor der Bekanntgabe der Übernahme bedeutete (!). NSM war mit +68% denn auch bester Performer der Woche an den amerikanischen Börsen.
Unter Druck waren insbesondere Aktien von Unternehmen, die sensibel auf steigende Ölpreise reagieren, so unter anderem die Fluggesellschaften. Southwest Airlines verlor 7.8%.

Die Wirtschaftsnachrichten lagen in den Erwartungen der Anleger. Die EZB machte wie erwartet den ersten Zinsschritt und erhöhte den Leitzins um ¼% auf 1.25%. Es war die erste Veränderung seit fast zwei Jahren, nachdem die EZB den Leitzins im Mai 2009 auf rekordtiefe 1.00% gesenkt
hatte. Der Zinsschritt wird mit den aufwärtsgerichteten Inflationsrisiken begründet. Im März hatte sich die Teuerung in der Eurozone von 2.4% auf 2.6% beschleunigt. GemässAussagen von EZB-Präsident Trichet bleibt die Geldpolitik weiterhin expansiv. Den Wachstumsausblick beurteilt Trichet positiv, in
einem Umfeld von erhöhter Unsicherheit.

Wir schlussfolgern aus den Aussagen von Trichet, dass nun nicht mit einer Serie von Zinserhöhungen seitens EZB gerechnet werden
muss. Vielmehr gehen wir davon aus, dass die EZB in den kommenden Monaten die Auswirkungen der Zinswende analysieren und erst im September eine weitere Erhöhung vornehmen wird. Zum Jahresende rechnen wir mit einem Leitzins von 1.75%.

Finanz Anlagen

Tags: Finanzanlagen Woche 14/2011
Finanzen | Keine Kommentare »

 

Gedämpft optimistisch

Dienstag, Januar 25th, 2011

Am 20. Januar 2011 hat Nationalbankpräsident Philipp M. Hildebrand vor dem „Club of Rome Forum“ seine derzeitige wirtschaftliche Lageanalyse bekannt gegeben. Unser oberster WaÅNhrungshüter ist für 2011 gedämpft optimistisch. Das neue Jahr habe aus konjunktureller Sicht positiv angefangen. Die Indikatoren weisen auf eine insgesamt weiterhin lebhafte Wirtschaftsaktivität in unserem Land hin. „Diese Eckdaten geben durchaus Anlass zu Optimismus und vielleicht sogar etwas Stolz“, unterstreicht Philipp M. Hildebrand.

Keine Illusionen

Illusionen dürfen wir uns laut dem Nationalbankpräsidenten aber keine machen. Die Nachwehen der Finanzkrise sind auch bei uns ersichtlich. Die Finanzkrise und spätere Wirtschaftskrise ist nämlich seit rund dreiviertel Jahren zu einer europäischen Staatsschuldenkrise mutiert. In der Schweiz hat sich diese primär im Wertanstieg des Schweizer Frankens niedergeschlagen. Nicht zuletzt wegen der erfolgten Frankenaufwertung erwartet die Nationalbank für das laufende Jahr ein deutlich verlangsamtes Wirtschaftswachstum in der Schweiz.

Unsicherheit bleibt

Nüchtern stellt Philipp M. Hildebrand fest: „Die Anspannungen an den Finanzmärkten rund um die Staatsschuldenkrise haben sich nicht nachhaltig reduziert. Das Umfeld bleibt daher von hohen Unsicherheiten geprägt.“ Diese Unsicherheit muss in der Anlagepolitik 2011 berücksichtigt werden.

Hier können Sie unsere Anlage-Tips einsehen

Hier können Sie Anfragen für Leibren- und Lebensversicherungen machen

Tags: Finanzkriese, Wirtschaftskriese, Wirtschaftswachstum
Anlagepolitik 2011, Finanzen | Keine Kommentare »

 

Organhaftpflichtversicherung

Dienstag, Oktober 19th, 2010

Die Verantwortungsträger von Gesellschaften setzen sich durch ihre Handlungen und Unterlassungen einer gesetzlichen Verantwortlichkeit aus. Da die daraus entstehende Haftpflicht persönlich ist, kann das Privatvermögen dieser Personen zum Ziel möglicher Klagen werden. Die Organhaftpflichtversicherung D&O (Directors’ & Officers’ Liability Insurance) ist ein Schutz für das Privatvermögen von Personen mit Organfunktion.

Hier können Sie ein Angebot für Ihre Organhaftpflichtversicherung bestellen:

Wer profitiert von der D&O Versicherung?
Der Begriff «Organ» ist je nach anwendbarer Rechtsordnung unterschiedlich definiert. Allgemein gesagt, üben diejenigen Personen innerhalb einer Unternehmung eine
Organfunktion aus, welche der aktienrechtlichen Verantwortlichkeit unterstehen. Dies trifft in erster Linie auf die Mitglieder des Verwaltungsrates sowie auf alle sich mit der Geschäftsführung befassenden Personen zu. In der Schweiz wird der Organbegriff ausgeweitet auf Personen, die in einem wesentlichen Aufgabenbereich selbstständige Entscheidungsbefugnisse haben, ohne ausdrücklich als Organ ernannt worden zu sein (materielle Organfunktion, de facto D&O).

Neue Offerte für KMU
Die Versicherung für D&O ist ein Thema, das immer aktueller und wichtiger wird, auch für KMU! Wie nachfolgend beschrieben, können nicht nur Aktionäre klagen (mögliche Kläger), sondern auch andere Dritte. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Schäden nicht nur bei Grossunternehmen auftreten, sondern auch bei KMU (Tendenzen im Schadenbereich). Wegen dieser Entwicklung offeriert Zurich heute ein vereinfachtes D&OUnderwriting (Risikoprüfung) für KMU.

Mögliche Kläger
- Aktionäre (auch Minderheitsaktionäre)
- Aktionäre im Namen der Gesellschaft
- Lieferanten
- Behörden infolge Nichtbeachtung von Gesetzgebung, welche Organhaftpflicht betreffen
- Dritte, welche einem D&O einen Fehler nachweisen können
- Gesellschaftsgläubiger (auch Mitarbeitende) im Konkursfall
- Mitarbeiter

Tendenzen im Schadenbereich
KMU kennen auch D&OSchäden wie z.B.:

Unbefugte Delegation unübertragbarer Aufgaben
Ein Angestellter verursacht einen Vermögensschaden in der Ausübung einer Aufgabe, welche der Verwaltungsrat laut Gesetz gar nicht an ihn hätte übertragen dürfen. Auch wenn ein KMUChef die Qualifikation seines Buchhalters nicht genügend geprüft hat oder aufgrund von Arbeitsüberlastung Aufgaben an einen Unbefugten delegiert hat, haftet er den Inhabern der Firma gegenüber gegebenenfalls persönlich für die daraus entstandenen Schäden.

Unbezahlte Lieferantenrechnungen
Ein Verband, der einen Anlass schlecht budgetiert hat (weniger Umsatz als geplant), kann die entsprechenden Flüge, welche für den Anlass gebucht wurden, nicht bezahlen. Nach verschiedenen Mahnungen durch die Fluggesellschaft reicht diese eine Klage gegen die Verwaltungsräte des Verbandes ein, aufgrund schlechter
Budgetierung.

Fehlerhafte Gewinnprognose
Aufgrund einer zu optimistischen Gewinnprognose werden unvorsichtigerweise vorzeitig im grossen Stil Investitionen getätigt. Daraus entsteht der Gesellschaft ein substanzieller Vermögensschaden.

Übernahme
Einwand eines Minderheitsaktionärs, dass die Bewertung des Kapitals der Firma bei einem Übernahmeangebot falsch sei.

Dritte, welche einem D&O einen Fehler nachweisen können
Eine Eisenbahngesellschaft macht eine öffentliche Ausschreibung und wählt am Schluss den Lieferanten A, obwohl Lieferant B wettbewerbsfähiger ist und ein besseres Produkt anbietet. Lieferant B reicht eine Beschwerde ein gegen die D&O der Eisenbahngesellschaft, weil er beim Abschluss aus unklaren Gründen nicht berücksichtigt worden ist.

Detaillierte Informationen

Welche Risiken / Leistungen sind durch die Organhaftpflichtversicherung gedeckt?
- die gesetzliche Haftpflicht der Organe für Vermögensschäden, die diese aufgrund von pflichtwidrigen Handlungen und/oder Unterlassungen verursacht haben
- Übernahme der Verteidigungskosten
- Ausdehnung der Deckung auf die Versicherungsnehmerin und deren versicherte Tochtergesellschaften, falls diese ein Organ schadlos gehalten haben (Company Reimbursement), soweit dies rechtlich zulässig ist

Wer ist versichert?
Versichert sind nicht Gesellschaften, sondern natürliche Personen in ihrer Eigenschaft als Organe der Versicherungsnehmerin oder einer Tochtergesellschaft. Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf die Organe:
- der Muttergesellschaft
- von Tochtergesellschaften
- von jenen Beteiligungsgesellschaften, auf die sie jedoch Managementkontrolle ausüben oder Drittmandate haben

Ihre Vorteile auf einen Blick
- Massgeschneiderter Schutz für das Privatvermögen der Verantwortungsträger Ihres Unternehmens. Sind Sie sich bewusst, dass ein D&O mit seinem Privatvermögen haftet, obwohl er eigentlich für eine Gesellschaft oder Aktionäre seine Tätigkeit ausführt?
- Übernahme von Entschädigungszahlungen und Abwehrkosten
- Keine unnötige Blockierung von Managementkapazität durch die Abwehr unbegründeter Ansprüche
- Eine Organhaftpflichtversicherung wird immer mehr zur zwingenden Voraussetzung, damit Unternehmen vakante Führungspositionen mit den besten Leuten besetzen können

Achtung!
Der D&O muss in der Erfüllung seiner Funktion nach Treu und Glauben handeln. Er kann sich nicht aufgrund
– mangelnder Kenntnisse
– mangelnder Fähigkeiten
– mangelnder Erfahrungen
– Abwesenheit
– Ausscheiden
von seiner Verantwortung enthaften.

Hier können Sie ein Angebot für Ihre Organhaftpflichtversicherung bestellen:


Tags: Firmenversicherung, Organhaftpflicht Versicherung, Versicherung für Geschäftsführung, Versicherung für Verwaltungsrat
Finanzen, Organhaftpflichtversicherung | Keine Kommentare »

 

Grenzbeträge 2011

Mittwoch, Oktober 13th, 2010

Folgende neue Grenzbeträge treten ab 01.01.2011 in Kraft:

2. Säule Koordinationsabzug                     CHF 24’360.-
2. Säule Eintrittsschwelle                           CHF 20’880.-
3. Säule gebunden (3a) mit BVG                CHF  6’682.-
3. Säule gebunden (3a) ohne BVG             CHF 33’408.-

Lebensversicherung / Konto 3a und 3b

BVG – Pensionskasse

Tags: 3. Säule, Grenzbeträge 2011, Koordinationsabzug, Säule 3a mit BVG, Säule 3a ohne BVG
Finanzen, Grenzbeträge 2011 | Keine Kommentare »

 

Problematische Schenkungen

Freitag, Juli 16th, 2010

Schenkungen zu Lebzeiten sind namentlich dann problematisch, wenn sie weniger als fünf Jahre vor dem Tod des Schenkenden getätigt werden: Sind dabei Pflichtteilsansprüche der gesetzlichen Erben verletzt, ist das Rechtsgeschäft anfechtbar. Der Beschenkte muss je nach dem alles oder einen Teil des Empfangenen zurückgeben.

Altersheim

Wegen der horrenden Kosten im Alters- oder Pflegeheim verschenken ältere Leute ihr Vermögen gerne zu Lebzeiten an die Kinder. Das funktioniert solange, wie die Eltern ihren eigenen Aufwand selbst bestreiten können. Reicht das Geld nicht mehr, wird – wenn nicht die Kinder dafür aufkommen – dann oft um Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe gebeten.

Verwandtenunterstützung

Bei den Ergänzungsleistungen kann verschenktes Vermögen Zahlungen verhindern. Bei Bedarf muss dann öffentliche Unterstützung gewährt werden. Die unterstützende Gemeinde kann die Schenkung zwar nicht anfechten. Sie hat aber gestützt auf die gesetzlich verankerte Verwandtenunterstützungspflicht die Möglichkeit, die Nachkommen zur Kasse zu bitten. Damit könnte dann allenfalls ein Teil der Schenkung wieder zurückfliessen.

Fazit: Grössere Schenkungen sollten rechtlich immer nach allen Seiten gut abgesichert werden, damit es keine Überraschungen gibt.

Höchstinteressante zukunftsorierntierte Finanzanlagen

Tags: Erben, Schenkungen, Steuerrecht
Finanzen, Problematische Schenkungen | Keine Kommentare »

 

Frauen und Reiche sind Vorbilder

Freitag, Juli 16th, 2010

Ein Rat von Teodoro D. Cocca Deshalb sind Männer mittleren Alters mit einem kleineren Vermögen laut der Cocca-Studie für Finanzproduktverkäufer ein besonders attraktives Kundensegment. Teodoro D. Cocca mahnt alle betroffenen Akteure: „Es könnte in vielen Fällen ratsam sein, diesen sich selbst überschätzenden Risikofreudigen einen konservativeren Weg vorzuschlagen. Denn nach den schmerzhaften Verlusterfahrungen in der Finanzkrise muss die Selbstüberschätzung einiger Risikoinvestoren besonders ausgeprägt sein.“ Kostenbewusst und vernünftig Auf der andern Seite wird den Frauen und den wirklich Reichen ein besonders risikobewusstes und vernünftiges Anlage-verhalten bescheinigt. Sie würden im schlimmsten Fall höchstens einen Verlust von unter zehn Prozent in Kauf nehmen. Aufgrund der disziplinierten Abneigung vor unnötigen Risiken wird die Aufteilung des Vermögens auf die verschiedenen Anlageklassen entsprechend konservativ vorgenommen. Die Frauen und die wirklich Reichen können den Normalanlegern mithin als Vorbilder dienen: Wegen ihrer Risikoabneigung investieren sie kostenbewusst und vernünftig – und vermeiden dadurch unnötige Renditeneinbussen durch hohe Gebühren und Verluste.

„Contrarian-Strategie“

Kommt dazu: Die Reichen kaufen  bei fallenden Aktienkursen überdurchschnittlich oft nach. Diese „Contrarian-Strategie“ – das Verhalten entgegen der grossen Herde ist seit jeher die hohe Kunst im Börsengeschäft. „Normalanleger, die sich das überlegte und offenbar erfolgreiche Anlageverhalten der Frauen und sehr Reichen als Vorbild nehmen, sind sicher auf dem richtigen Weg“, unterstreicht Teodoro  D. Cocca.

Finanz Anlagen

Tags: Anlagestrategie, Anlagestrategie der Frauen, Finanzanlagen, Strategie der Reichen
Finanzen, Frauen und Reiche sind Vorbilder | Keine Kommentare »

 

Zugerberg Finanz Woche 27/2010

Freitag, Juli 16th, 2010
KRÄFTIGE ERHOLUNG 

Nach zwei negativen Wochen, in der die internationalen Aktienmärkte 7% und mehr eingebüsst hatten und der Anlegeroptimismus auf den tiefsten Stand seit Beginn der Erholung im März 2009 fiel, setzte in der vergangenen Woche die Erholung ein. Wie erwartet wurde das Stim-mungstief anfangs Juli erreicht. Insbesondere die zweite Wochenhälfte war sehr erfreulich, was sich aufgrund der verzögerten NAV-Überlieferung noch nicht vollständig in den von uns verwalteten Depots widerspiegelt. Die beste Woche des Jahres 2010 kam einmal mehr zu einem Zeitpunkt, als es die wenigsten erwartet und die Untergangspropheten schon wieder Hochkonjunktur hatten.

Hintergründe für die positive Entwicklung waren besser als erwartete News aus der Wirtschaft. So fielen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA um 21.000 auf 454.000 (Erwartung: 460.000). Der Bestand an Arbeitslosengeldbe-zügern verringerte sich um hohe 224.000 auf 4.4 Mio., was dem tiefsten Wert seit Dezember 2008 entspricht. Nach vielen Wochen mit enttäuschenden Werten bei den Erstan-trägen gab es nun endlich einen Schritt vorwärts, und wir gehen davon aus, dass sich die verbesserte Lage am US-Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten in einer weiteren Reduktion der Erstanträge niederschlagen wird.

In Deutschland und Frankreich überraschte die Industriepro-duktion positiv. Sie stieg im Juni gegenüber dem Vormonat um satte +2.6% resp. +1.7% und lag deutlich über den Erwartungen von +0.9%. Im Jahresvergleich notiert die deutsche Industrieproduktion +12.4% höher. Die Industrie erholt sich weiter sehr dynamisch und profitiert momentan zusätzlich vom schwachen Euro. Da Deutschland und Frank-reich zusammen 48.1% der Wirtschaftskraft der Eurozone ausmachen, erwarten wir trotz Rezession in Griechenland, Spanien und Portugal ein Wachstum für die gesamte Euro-zone. Eine detailliertere Analyse der Wirtschaft sowie der ein-

zelnen Asset Klassen entnehmen Sie bitte unserem Quartalsbericht 2/2010, der Ende dieser Woche erscheint, und nebst den üblichen Themen auch einen Performancevergleich von Freizügigkeitsstif-tungen enthält. 

Nachdem die wichtigsten Unterstützungen in der Korrektur also gehalten haben und sich die Stimmung spürbar aufgehellt hat, sehen wir den kommenden Wochen etwas optimistischer entge-gen. Die Diskussion über die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung wird die Märkte aber weiterhin prägen und für Volatilität sorgen.

Rückenwind für die Aktien dürfte die heute anlaufende Berichts-saison in den USA bringen. Der Konsens geht von einem Q2-Gewinnanstieg von +34% der S&P 500-Unternehmen aus. Im ersten Quartal betrug der Zuwachs gar +53%. Wir erwarten Gewinnausweise, die über den Erwartungen des Marktes liegen, und die Aktien unterstützen dürften.

BELASTUNG VV- RESP. ADMIN-GEBÜHREN

Bei den von der Zugerberg Finanz AG verwalteten Depots wurde in der vergangenen Woche die Vermögensverwaltungsgebühr für das zweite Quartal 2010 belastet. Bei der Zugerberg Freizügig-keitsstiftung wurde in der vergangenen Woche die Administrati-onsgebühr für das zweite Quartal 2010 belastet.

DISCLAIMER: Die in diesem Wochenbericht enthaltenen Aussagen geben die aktuelle Markteinschätzung der Zugerberg Finanz AG wieder. Die in dieser Einschätzung zum Ausdruck gebrachten Meinungen können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern. Wertentwicklung gemäss Musterportfolio. Die effektive Struktur des einzelnen Depots und die daraus resultierende Wertentwicklung können aufgrund des aktiven Managements davon abweichen und sind vom Zeitpunkt und der Höhe der Investition abhängig. Massgeblich ist einzig die effektive Wertentwicklung gemäss Konto-/Depotauszug der Depot-bank. Die angegebene Wertentwicklung ist ohne Berücksichtigung der Einrichtungsgebühr. Die Informati-onen stellen keine Beratung bzw. Empfehlung zum Kauf bzw. Verkauf von Wertpapieren dar. Für die Richtigkeit und/oder Vollständigkeit der Informationen können wir keine Gewähr übernehmen. Quellen: swissquote.ch; onvista.de; snb.ch; quote.yahoo.com; credit-suisse.com; ubs.com; reuters.com; bloom-berg.com; morningstar.com. Alle Angaben hinsichtlich der Wertentwicklung sind indikativer Natur, beziehen sich auf die Vergangenheit und erlauben keine garantierten Prognosen für die Zukunft. Für alle Wertpapiere gilt: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind keine Garantie für eine entsprechende Wertentwicklung in der Zukunft. Montag, 12.07.2010; Schlusskurse per 08./09.07.2010; Wirtschaftsdaten per 09.07.2010, Wirtschaftsprognosen per 23.06.2010.


pdf von diesem Bericht

Mail zum Autor

Finanzen | Keine Kommentare »

 

Erholung – Finanzen Woche 19 2010

Montag, Mai 17th, 2010

 

Mit der Ankündigung des Hilfspakets im Umfang von EUR 750 Mrd. der EU/Eurozone sowie des Internationalen Wäh-rungsfonds erholten sich die internationalen Aktienmärkte zu Beginn der vergangenen Woche deutlich. Die angekündigten Massnahmen haben ihre Wirkung nicht verfehlt: Die Zinsauf-schläge für Staatsanleihen der PIIGS im Vergleich zu deut-schen Staatsanleihen reduzierten sich deutlich: Diejenigen von Griechenland reduzierten sich von knapp 10% (!) auf 4%, bei den portugiesischen Papieren ging der Aufschlag von knapp 4% auf 1.5% und bei den spanischen von knapp 2% auf 1% zurück. Das Ziel des Rettungspaketes wurde somit erfüllt, und man hat nun Zeit gewonnen, das Problem, die exorbitanten Staatsverschuldungen und die Budgetdefizi-te, anzugehen. Die Konsolidierung der Staatshaushalte und die Umsetzung der aufgesetzten Sparprogramme muss nun ohne Abstriche zügig umgesetzt werden. 

 

Trotz Rettungspaket ist der Euro in den vergangenen Tagen unter Druck geblieben und hat ein neues Mehrjahrestief erreicht, was zu erwarten war. Das Ziel war, den Euro zu retten, und der Preis dafür ist ein schwacher Euro. Wir gehen davon aus, dass sich dies in den kommenden Wochen nicht ändern wird. Aus EU-Sicht der Konjunktur ist ein schwacher Euro grundsätzlich sowieso erwünscht, macht es doch die Euro-Staaten konkurrenzfähiger im internationalen Ver-gleich. Für die Schweiz und insbesondere die Schweizer Exportwirtschaft wird der schwache Euro zunehmend zur Belastung, und wir rechnen damit, dass die SNB mit Interven-tionen versuchen wird, die Marke von 1.40 zu halten.

In der zweiten Wochenhälfte verzeichneten die internationa-len Aktienmärkte Verluste, da unter den Anlegern die Sor-gen, dass die Sparprogramme innerhalb der Eurozone die wirtschaftliche Erholung beeinträchtigen könnte, wuchsen. Auch die Rohstoff- und Ölpreise notierten deutlich schwä-cher, und Bankaktien zählten aufgrund ihrer Engagements in griechischen sowie in Papieren anderer Euroländer mit schwacher Fiskalpolitik zu den grössten Verlierern. Der fiskalpolitische Exit, der nicht nur in Südeuropa, sondern auch in den USA, England, Frank-reich und Deutschland nun in Angriff genommen werden muss, birgt natürlich konjunkturelle Risiken, und das Wachstum in der Eurozone dürfte weiterhin schwach bleiben. Ein Double-Dip-Szenario halten wir aber nach wie vor für unwahrscheinlich.

 

Finanzanlagen

Tags: Börse, Finanzen
Erholung - Finanzen, Finanzen | Keine Kommentare »

 

Staatsverschuldung – Griechenland – was geschieht….

Montag, Mai 3rd, 2010

Die Berichterstattung um das Drama der griechischen Staatsverschuldung macht deutlich: Die nach der Bankenkrise wieder erlangte Stabilität des Finanzsystems steht auf tönernen Füssen. Zumal Griechenland kein Einzelfall ist. Die Schuldenquote der grossen Industrieländer weist heute ein Niveau auf, das zuletzt nach dem Zweiten Weltkrieg erreicht worden ist (vgl. Grafik).

Nur langsame Erholung

Das Schuldenproblem plagt mithin nicht nur Mittelmeerländer, wie angesichts der Schlagzeilen über die griechische Misere angenommen werden könnte. Was vor allem zu denken gibt: Die verbreiteten hohen Staatsschulden werden dieses Mal kaum wie in den fünfziger und sechziger Jahren mit einem hohen Wirtschaftswachstum automatisch verschwinden. Derzeit sieht es nämlich nach einer langsamen Erholung aus.

Fazit: Wir müssen die Geldanlage auf einen möglichen Staatsverschuldungs-Sturm ausrichten. Das heisst namentlich: Genügende Diversifikation im Depot, bei den Festverzinslichen sichere Qualität und bei den Aktien eine kapitalschützendedynamischeBewirtschaftung.

FIT Aktienmining Schweiz – Die aktive Indexstrategie auf den SMI

FIT Aktienmining Global – Die clevere Alternative zum Klassischen weltweiten Aktienfonds

Tags: Finanzanlagen, Finanzen, Staatsverschuldung
Finanzen, Staatsverschuldung - Griechenland | Keine Kommentare »

 

Diversifikation mit Gold und Rohstoffen

Montag, Mai 3rd, 2010

 

 

Höchstinteressante zukunftsorierntierte Finanzanlagen

 

Für den weltweit beachteten Rohstoffexperten Jim Rogers bedeuten die Tiefzinspolitik der Notenbanken sowie die hohen Staatsdefizite (siehe nebenan) nichts anderes als Gelddrucken im grossen Stil. Er glaubt, der langfristige Superzyklus von Gold und Rohstoffen sei – trotz des kurzen Unterbruchs wegen der Lehman Brothers-Pleite in der Finanzkrise – ungebrochen. Denn sowohl die globale Geldflutung wie auch das anhaltenden Wachstum in Asien und eine allfällige Erholung im Westen fördern die Nachfrage nach diesen Sachwerten. Oder: In allen möglichen Szenarien könnten die Rohstoffpreise im Rahmen ihres normalen Auf und Ab per saldo zulegen.

Hohe Preisschwankungen ertragen

In der Vermögensverwaltung bieten Gold und Rohstoffe Vorteile, wenn sie einem Portfolio beigemischt werden. Der Grund: Ihre Preiskurven korrelieren – Ausnahmen bestätigen die Regel – nicht mit denjenigen von Aktien- und Anleihenmärkten. Daraus entsteht ein Diversifikationseffekt, der die langfristige Gesamtrendite eines Portfolios verbessern kann. Gold und Rohstoffe haben allerdings ähnliche Risiko- und Renditeeigenschaften wie die stark im Kurs schwankende Aktien. Die Anleger müssen deshalb bereit sein, kurzfristig hohe Preisveränderungen zu ertragen. Und: Risikoscheue Anleger sollten diese Anlagekategorie, falls überhaupt, nur sehr gering gewichten.

Neue Produkte

Bis vor wenigen Jahren interessierten sich normale Anleger vor allem deshalb nicht für Rohstoffe, weil geeignete Anlagevehikel fehlten. Wer sich in Rohstoffen engagieren wollte, musste in Termingeschäfte investieren. Das kommt für viele Leute von vornherein nicht in Frage. Zudem gibt es die Aktien von Rohstoffunternehmen und entsprechende Anlagefonds. Diese indirekten Rohstoffanlagen sind allerdings auch von den Aktienmärkten abhängig und bringen deshalb einen kleineren Diversifikationseffekt als direktere Rohstoffanlagen. In letzter Zeit hat die Finanzindustrie die Rohstoff-Produktpalette erweitert, namentlich mit den leicht zugänglichen Indexfonds. An der Schweizer Börse (www.six.ch) sind mittlerweile über 60 Exchange Traded Funds (ETFs) kotiert, mit denen auf Edelmetalle und Rohstoffindizes gesetzt werden kann. ETFs sind kostengünstige Fonds, die einen bestimmten Index nachbilden. Sie sind an der Börse kotiert und können – wie Aktien – börsentäglich an der Börse gekauft oder verkauft werden.

http://versicherungs-broker.ch/finanz-anlagen/

Tags: FIT Aktienmining Global, FIT Aktienmining Schweiz
Diversifikation, Finanzen | Keine Kommentare »

 

Konkubinatspartner begünstigen

Montag, Mai 3rd, 2010

Informieren Sie sich über unsere Angebote und verlangen Sie einen Vergleich aller Angebote auf dem Schweizer Markt:

In den meisten Pensionskassen können die Versicherten ihren Konkubinatspartner im Hinblick auf den Todesfall begünstigen. Die Pensionskassemusslauteinem Grundsatzentscheid des Bundesgerichts (9C_3/2010 vom 31. März 2010) aber nur dann bezahlen, wenn der Begünstigungswille eindeutig erkennbar ist.

Konkubinat ist völlig frei

Die Begründung des Bundesge- richts: Im Unterschied zur gesetz- lich geregelten Ehe können im Kon- kubinat die Beziehungen zwischen den Partnern völlig frei gestaltet werden. Gerade wegen dieser Flexi- bilität verzichten manche Paare auf die Ehe. Es sei daher logisch, wenn auch in der beruflichen Vorsorge die Begünstigung des nicht ehelichen Lebenspartners vom Willen der Be- teiligten abhängig gemacht wird.

Aktiv werden

Daraus lässt sich ableiten: Konkubinatspartner müssen – im Gegensatz zu Ehepartnern – zur Regelung der Ansprüche an die Pensionskasse im Todesfall aktiv werden. Es gilt zuerst herauszufinden, ob das Reglement die Begünstigung des Konkubinatspartners überhaupt vorsieht. Ist das der Fall, ist dann buchstabengetreu der Begünstigungswille abzugeben. Das ist meist eine schriftliche Begünstigungserklärung zu Lebzeiten. Wenn der Begünstigungswille nach dem Todesfall nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, zahlt die Pensionskasse kein Geld an den Partner!

Konkubinatsvertrag

Für das Konkubinat hat der Gesetzgeber wenig vorgesehen. Fast alles muss durchdacht und schriftlich festgelegt werden. Deshalb sollten in einem schriftlichen Konkubinatsvertrag zumindest die folgenden Punkte geregelt werden:

1. Inventar: Auflistung und Zuteilung der Vermögenswerte.

2. Finanzierung des Haushalts: Wer zahlt wie viel für den allgemeinen Lebensunterhalt.

3. Vorsorge: Regelung der Vorsorge, Lebensversicherungen zugunsten der Partner, Abklärung und Regelung der Ansprüche an die Pensionskassen. Vorgehen, wenn eine Partei wegen Ausbildung, Mutterschaft oder Krankheit nicht erwerbstätig sein kann.

4. Trennung: Wie werden die Vermögenswerte und Gegenstände zugeteilt? Wie geht es weiter mit der gemeinsamen Wohnung oder dem Wohneigentum?

Informieren Sie sich über unsere Angebote und verlangen Sie einen Vergleich aller Angebote auf dem Schweizer Markt:

Tags: BVG, Finanzen, Konkubinatspartner, Konkubinatsvertrag, Versicherung
Finanzen, Konkubinatspartner begünstigen | Keine Kommentare »

 

Wer rechtzeitig an eine Finanzplanung denkt, kann viele Fehler vermeiden

Donnerstag, April 22nd, 2010

Nie zu früh, meist zu spät und dann erst noch falsch.
So lässt sich das gängige Sparverhalten vieler Privatanleger beschreiben.

Möchten Sie eine Analyse der attraktivsten Sparanlagen? Klicken sie hier:

Der erste Fehler:
Wir beginnen im Leben meist viel zu spät mit dem Sparen. Das liegt meist darin, dass die finanziellen Belastungen in jungen Jahren höher sind: eigene Wohnung, Heirat, Kinder. Dem steht zudem meist noch ein geringeres Einkommen als in späteren Berufsjahren gegenüber. Es bleibt also wenig übrig. Denoch würde ein Sparen im Kleinen bereits in jungen Jahren einen guten Grundstock für einen Vermögensaufbau schaffen. Sieht man einmal z.B. in seinen Pensionkassen-Leistungsausweis, so ist man oft überrascht, wieviel bereits das Freizügigkeitskonto (durch das zwangsweise verordenete Sparen) aufweist.

Der zweite Fehler:
Kleine Sparbeträge, z.B. Fr. 200.- im Monat, machen, früh begonnen, einen Zusammenhang zunutze, dem viel zuwenig Aufmerksamkeit geschenkt wird: Zinseszins heist hier die Zauberformel, die viel zu wenig beachtet wird, wie nebenstehende Grafik veranschaulicht. Früh mit Sparen zu beginnen bedeutet, dass das Ersparte länger liegen bleibt und auf dem bereits angesammelten Kapital weitere Rendite möglich ist. Das wirkt umso stärker, je länger der Zeitraum läuft.So zeigt die Grafik, dass der gleiche Sparbetrag von z.B. insgesamt Fr. 72’000.- über einen längeren Zeitraum verteilt eingezahlt (im Beispiel 30 x 2400.-), bei gleichem Zins ein viel höheres Endkapital ergibt (Fr. 167’426.-), als wenn der gleich hohe Gesamtinvestitinsbetrag im Laufe von nur 10 Jahren (10 x 7200.-) angespart wird. Hier beträgt die Endsumme Fr. 95’089.-.

Der dritte Fehler:
Man überlegt zu viel. Sie betrachten die Grafik und denken: Ja, aber…
Und das war’s. Über so manche Überlegungen, meist nicht zu Ende gedacht und ohne aktive Resultate, geht viel Zeit verloren, womit wir beim dritten Fehler sind, die viel zu zögerliche Realisierung des Vorhabens einer Finanzplanung.

Mehrere Stunden Zeitaufwand für die Internetsuche eines Consumer-Artikels – jedoch keine Zeit für eine Finanzplanung:
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wieviel Zeit Sie damit verbringen, um einen günstigen Kauf, z.B. einer Digitalcamera zu tätigen? um vielleicht 200.- oder auch 300.- Franken zu sparen.

Und dass Sie für die Anlageplanung fast gar keine Zeit haben, obwohl es hier um 6-stellige Beträge geht?

Nehmen Sie sich Zeit für eine Finanzplanung.

Denn Finanzplanung ist Lebensplanung!

Möchten Sie eine Analyse der attraktivsten Sparanlagen? Klicken sie hier:

Tags: Finanzanlagen, Finanzen, Lebensversicherung, sparen
Fehler vermeiden, Finanzen | Keine Kommentare »

 

Finanzanlagen Woche 15

Mittwoch, April 21st, 2010

Hier kommen Sie zu den Wochenzahlen:

GEWINNMITNAHMEN

 

Nach 6 Wochen mit Kursgewinnen verzeichneten die inter-nationalen Aktienmärkte in der vergangenen Woche Ge-winnmitnahmen und notierten mehrheitlich tiefer. Insbeson-dere der Freitag war ein schlechter Tag für die Aktien, nach-dem die amerikanische Börsenaufsicht mitteilte, dass sie gegen Goldman Sachs und einen Vizedirektor der Gesell-schaft wegen Betrugs im Zusammenhang mit Subprime Hypotheken Anklage erheben würde. Goldman Sachs verlor am Freitag rund 13% resp. 12 Mrd. US-Dollar an Marktkapi-talisierung. Befürchtungen, dass auch andere Investment-banken davon betroffen sein könnten, resultierten in einem Minus von 9.4% für die Gruppe. Der Finanzsektor als solches verlor 3.8%, was den stärksten Rückgang seit Februar 2010 bedeutete und den Gesamtmarkt ins Minus zog.

Nachdem Intel die Woche mit grandiosen Quartalszahlen positiv gestartet hatte – Intel übertraf die Erwartungen beim Umsatz, beim Gewinn, bei der vielbeachteten Bruttomarge und erhöhte zudem noch sämtliche Prognosen fürs nächste Quartal – endete die Woche, was die Berichte betrifft, ge-mischt. Google vermochte die mittlerweile unrealistisch hohen Erwartungen nicht zu übertreffen und wurde mit -9% abgestraft, und auch die Bank of America und General Electric kamen nach Bekanntgabe der Zahlen unter Druck. Nichtsdestotrotz: bislang haben 78% der Unternehmen, welche die Zahlen bislang vorgelegt haben, die Erwartungen übertroffen. Besonders erfreulich dabei ist, dass bei vielen Unternehmen nicht nur Kosteneinsparungen, sondern ver-mehrt auch wachsende Umsätze die Gewinne steigen lassen.

Ebenfalls gute News gabs zum US-Häusermarkt, die aber im Goldman Sachs-Drama am Freitag komplett untergingen. Sie sind aber erwähnenswert, da wir der Erholung des US-Häusermarktes eine sehr grosse Bedeutung im Bezug auf die Nachhaltigkeit der US-Konjunkturerholung beimessen. Die Neubaubeginne übertrafen mit annualisierten 626.000 Ein-

heiten den Konsens deutlich und notierten im März auf dem höchsten Stand seit über einem Jahr. Auch die annualisierten 685.000 Baubewilligungen übertrafen die Erwartungen von 625.000 deutlich und erreichten ebenfalls den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr.

 

Die US-Einzelhandelsumsätze stiegen im März um 1.6% und notieren im Vergleich zum Vorjahr 10% (!) höher, womit der private Konsum in den USA ein ausgezeichnetes erstes Quartal hinter sich haben dürfte. Die Industrieproduktion sowohl in den USA als auch in Europa setzte ihre Erholung fort. In China stieg das BIP im ersten Quartal um 11.9%; in Asien ist ein eigentlicher Boom zu beobachten. Insgesamt befindet sich die Weltwirtschaft in einer kräftigen Erholungsphase, vielerorts dürfte es in den kommenden Monaten zu „Mini-Booms“ kommen. Die Konsens-schätzungen werden denn auch laufend nach oben korrigiert, was den Aktien weiterhin Rückenwind verleihen dürfte. Trotz der erfreulichen Wachstumsaussichten dürften die Zinsen noch länger auf dem aktuellen Niveau bleiben, da kaum Inflationsdruck be-steht. So spricht auch das geldpolitische Umfeld weiterhin für freundliche Aktienmärkte, die weiteres Kurspotenzial haben. Kurzfristig könnte aber der durch die Untersuchung gegen Gold-man Sachs sowie die Unsicherheit im Bezug auf den europäischen Flugverkehr ausgelöste Abgabedruck noch etwas anhalten. Wir bleiben momentan bei unseren Positionen.

Hier kommen Sie zu den Wochenzahlen:

Tags: Finanzanlagen
Finanzen | Keine Kommentare »

 

Newsletter Finanzanlagen

Montag, Februar 22nd, 2010

Februar 2010 – 8. Jahrgang

Start zum Ausstieg

Die US-Noten- bank hat am Donnerstag, 18. Februar 2010, die Finanzmärkte überrascht: Sie erhöhte den Dis- kontsatz von 0,5 auf 0,75 Prozent.

Zusammen mit dem Auslaufen von ausserordentlichen Kreditprogram- men ist das der Start zu einem möglichst geordneten Ausstieg aus der krisenbedingten Überflutung der Märkte mit billigem Geld.

Leitzins unverändert

Dramatik ist noch nicht angesagt: Der Leitzins der US-Geldpolitik – die „Federal Funds Rate“ für Ta- gesgeld – bleibt unverändert nahe bei Null Prozent. Der nunmehr leicht erhöhte Diskontsatz ist „nur“ der Zins für Notkredite, die von Geschäftsbanken bei der Noten- bank kurzfristig in Anspruch ge- nommen werden können. Von die- ser Kreditmöglichkeit machen die Banken kaum Gebrauch, da eine solche Kreditaufnahme vom Markt als Zeichen der Schwäche gewer- tet wird.

Auf der Hut sein

Immerhin: Die Zinswende ist ein- geläutet. Zumal auch National- bankvizepräsident Thomas Jordan unlängst betonte: „In der mittleren Frist müssen wir die Geldpolitik straffen, sonst gerät die Preisstabi- lität in Gefahr.“ Das bedeutet für uns alle, die wir Geld anlegen und möglichst sicher vorsorgen wollen: Wir müssen auf der Hut sein, von einem allfälligen Zinsgewitter und dem damit verbundenen Börsen- gewitter nicht auf dem linken Fuss erwischt zu werden. Es gilt, seine Anlagen, seine Vorsorge und die Finanzierung seines Eigen- heims im Hinblick auf die frü- her oder später eintreffende Zinswende bestmöglich auszu- richten.

Michael Herrmann herrmann+tschan gmbh sowie FICON Finanz Consulting AG Liestal

Bewegung bei den Staatsobligationen

Tägliche Berichte über gigantische Staatsschulden und drohende Staatspleiten verunsichern viele An- leger. Dazu eine Beruhigungspille: Die Schweiz hat – selbstzerflei- schende Diskussionen über politi- sche Führungsmängel und den un- ter Dauerbeschuss stehenden Fi- nanzplatz hin oder her – die Finanz- krise im globalen Vergleich brillant überstanden. Das belohnt der Kapi- talmarkt mit historisch tiefen Rendi- ten der besten Schweizer Obligatio- nen wie Eidgenossen oder Pfand- briefe. Diese Papiere sind weltweit eine Klasse für sich und können wie eh und je auch von sehr risiko- scheuen Investoren ins Depot ge- packt werden.

Jacqueline Schaub FICON Finanz Consulting AG Liestal

Währungsrisiko

Bei den sich unglaublich stark verschul- denden Amerikanern, Deutschen und Engländern sieht die Sache etwas an- ders aus: Diese mächtigen Staaten blei- ben im Vergleich mit Schuldenproblem- staaten wie Griechenland, Portugal, Ir- land, Spanien oder Italien zwar zumin- dest Einäugige. Diese relative Stärke belohnt die globale Finanzgemeinde mit den nach wie vor tiefen Renditen der amerikanischen, deutschen und engli- schen Staatspapiere. Wegen des Wäh- rungsrisikos und vieler derzeit schlicht nicht absehbarer Unsicherheiten sollten risikoscheue Frankenanleger diese Staatspapiere allerdings meiden.

Chancen für Spekulanten

Für Obligationenspekulanten und Lieb- haber von hochriskanten Spitzenrendi- ten hat sich mit den stark mediatisier-

ten Schwierigkeiten von Griechenland und Co. ein riskantes, aber gewinnver- sprechendes Tummelfeld aufgetan. Ge- mäss der Logik des „Too-big-to-fail“ (zu gross, um unterzugehen), das etliche Grossbanken vor der Pleite gerettet hat, werden wohl auch diese Staaten nicht fallen gelassen. Den nötigen Risikoappe- tit vorausgesetzt, winken hier schöne Profite: Es gibt hohe Grundrenditen und je nach Nachrichtenlage werden die Kurse und Renditen dieser Staatspapie- re stark schwanken.

Investieren auf Verfall Zurück zu der Masse der Schweizer Normalinvestoren, die kein Geld verlieren, etwas mehr als den Sparheftzins kassieren und Kursschwankungen von Wertpapieren nicht akribisch nutzen wollen: Für sie ist die Direktanlage auf Verfall in Obligationen von Spitzenfrankenschuld-

nern erste Wahl. Die Rendite ist zwar bescheiden, aber der sichere Kapitalerhalt kostenlos. Und um die Kursschwankungen braucht man sich nicht zu kümmern, weil man die Obligationen von vornherein bis zum Verfall halten will. Das ist auch ein Vorteil gegenüber den Obligationenfonds: Diese verfallen nie und sind daher ständig dem Risiko schwankender Marktzinsen und damit schwankender Obligationenkurse ausgesetzt.

„FIT Aktientiming Schweiz“ ist noch immer investiert

Im Gegensatz zur Haltestrategie „Buy-and-Hold“ der klassischen Aktienfonds steht im Mittelpunkt von „FIT Aktientiming Schweiz“ die Frage: Wann muss man im Aktienmarkt investiert sein und wann im Geldmarkt? Es kommt auf eine gute Bestimmung der ertragreichen Martktphasen an. Nur in solchen Gewinnphasen ist „FIT Aktientiming Schweiz“ auf- grund eines mathematischen Modellansatzes in den Schweizer- aktien investiert. Das ist das Er- gebnis: Verluste in den Abwärts- phasen der Börse wurden ver- mieden (rote Linie des Charts).

Mehr Realismus

Nach der kräftigen Kurserholung im letzten Jahr kehrt an der Bör- se mehr Realismus zurück. Viele Problemebeherrschendie Marktmeinungen: Das Bankge- heimnis wankt, in Europa droht die Zahlungsunfähigkeit Grie- chenlands und die allgemein überbordenden Haushaltsdefizite trüben die Stimmung. Argumente für steigende wie auch für fallen- de Kurse gibt es immer. Derzeit ist „Fit Aktientiming Schweiz“ noch immer investiert. Dies vor allem darum, weil das Modell die Wirtschaftslage eher positiv be- urteilt. Sollten weitere scharfe Rückschläge erfolgen, wird je- doch umgehend in eine Festanla- ge gewechselt.

Zertifikat oder Konto Die Nutzung des mathe- matischen Modells „FIT Akti- entiming Schweiz“ wird von FICONundseinenPart- nerunternehmen als persönli- ches Konto oder als Zertifikat angeboten.

Bundesgericht pfeift Selbständige zurück

Selbständige wie Unternehmer, Ärz- te und andere Medizinalpersonen, Vertreter der Beraterzunft oder Rechtsanwälte können sich freiwillig einer Pensionskasse anschliessen. Laut dem Berufsvorsorgegesetz müssen die von ihnen geleisteten Beiträge und Einlagen in die Vorsor- geeinrichtung dauernd der berufli- chen Vorsorge dienen. Mit dieser 2005 eingeführten Regelung wollte der Gesetzgeber die früher belieb- tenSteuerspar-Schlaumereien stoppen: hohe steuerbefreite und damit progressionsbrechende Bei- träge einzahlen und nach einigen Jahren die freiwillig aufgebaute Pensionskasse steuergünstig auflö- sen – dann alles wieder von vorne.

Martin Tschan herrmann+tschan gmbh sowie FICON Finanz Consulting AG Liestal

Erlaubte Betriebsinvestition

Das Bundesgericht erlaubte einem selbständigen Bauern, seine freiwil- lige Pensionskasse zu kündigen und das geäufnete Alterskapital in eine notwendige Betriebsinvestition zu stecken (BGE 134 V 170 vom 12. März 2008). Die Pensionskasse hat- te die Auszahlung wegen der ge- setzlichen Zweckbindung des Kapi- tals für die Vorsorge verweigert. Die obersten Richter erwägten jedoch, für den Bauer sei die Erneuerung seiner veralteten Raufutteranlage eine klassische betriebliche Investi- tion. Diese diene der Erhaltung des Betriebs und der Existenzsicherung im Sinne der beruflichen Vorsorge. Auch liege hier kein verbotener Steuermissbrauch vor.

Präzisierendes Urteil

Das Bundesgericht verwehrt einem Gynäkologen mit einer freiwilligen Pensionskasse, 200‘000 Franken seines viel grösseren Alterskapitals vorzubeziehen und damit einen In- vestitionskredit für seine Praxis zu- rückzuzahlen (BGE 9C_301/2009 vom 8. Oktober 2009). Auch hier geht es eindeutig nicht ums Steuern sparen, sondern um betriebsnot- wendige Investitionen. Aber es be- steht ein erheblicher Unterschied zum Bauern mit der zu erneuernden Raufutteranlage: Der Doktor der Medizin will seine freiwillige Pen- sionskasse nicht kündigen, sondern nur einen teilweisen Vorbezug sei- nes Alterskapitals tätigen. Da stellt das Bundesgericht klipp und klar fest: Von Gesetzes wegen ist nur bei der Wohneigentumsförderung ein teilweiser Vorbezug gebundener Vorsorgemittel möglich.

Was jetzt gilt Aufgrund der zwei Bundesgerichtsentscheide gilt: Freiwillig in einer Pensionskasse versicherte Selbständige können für notwendige Betriebsinvestitionen das gesamte geäufnete Alterskapital nur dann beziehen, wenn sie den Vorsorgevertrag mit der Pensionskasse auflö-

sen. Ein Teilbezug des Alterskapitals für Betriebszwecke unter Aufrechterhaltung des Vorsorgeverhältnisses ist unzulässig.

Newsletter download:

Finanzen | Keine Kommentare »

 

Schlüsselzahlen der Vorsorge 2009

Freitag, Januar 22nd, 2010

AHV/IV (1. Säule)
Einfache ordentliche Rente pro Jahr:
Minimum CHF 13’680.–
Maximum CHF 27’360.–

Andere Renten in % der einfachen Rente:
Ehepaarrente 150%
Witwenrente 80%
Kinderrente 40% je Kind (60% bei Doppelrente)

Für jedes fehlendes Beitragsjahr reduziert sich die Rente um 1/44, d.h. um ca. 2,27% des Betrages.

BVG (2. Säule)
Maximal berücksichtigter Jahreslohn CHF 82’080.–/Jahr
Koordinationsabzug CHF 23’940.–/Jahr
Mindestlohn  CHF 20’520.–/Jahr
Minimal koordinierter Lohn CHF 3’420.–/Jahr
Maximal koordinierter Lohn CHF 58’140.–/Jahr

Private Vorsorge (Säule 3a)
Einbezahlte Beiträge an anerkannte Vorsogeeinrichtungen sind bis zu bestimmten Limiten steuerbefreit. Die jährlichen Maximalabzüge für die direkten Bundes-, Kantons- und Gemeindesteuern betragen:

mit BVG (2.Säule) CHF 6’566.–
ohne 2. Säule: 20% des Einkommens, maximal CHF 32’832.–

Obligatorische Unfallversicherung (UVG)
Definition des versicherten Verdienstes = ist der Verdienst, der Anrecht auf Leistungen gibt und beitragspflichtig ist = AHV-Lohn, maximal CHF 126’000.– pro Jahr.

Tags: 3 Säulen, AHV/IV, BVG, Private Vorsorge, Schlüsselzahlen der Vorsorge, UVG
Finanzen | Kommentare deaktiviert

 

« Vorhergehende Seite
  • Der Broker für Ihre Versicherung
  • Uebersicht Offerten
  • News
  • T
  • Unsere Partner
  • Impressum
  • AGB
  • Kontakt
  • Sitemap

© 2012 Versicherungs Broker - Schweiz | All rights reserved | RSS | Kommentare RSS

iWebCustom.com