Am 20. Januar 2011 hat Nationalbankpräsident Philipp M. Hildebrand vor dem „Club of Rome Forum“ seine derzeitige wirtschaftliche Lageanalyse bekannt gegeben. Unser oberster WaÅNhrungshüter ist für 2011 gedämpft optimistisch. Das neue Jahr habe aus konjunktureller Sicht positiv angefangen. Die Indikatoren weisen auf eine insgesamt weiterhin lebhafte Wirtschaftsaktivität in unserem Land hin. „Diese Eckdaten geben durchaus Anlass zu Optimismus und vielleicht sogar etwas Stolz“, unterstreicht Philipp M. Hildebrand.
Keine Illusionen
Illusionen dürfen wir uns laut dem Nationalbankpräsidenten aber keine machen. Die Nachwehen der Finanzkrise sind auch bei uns ersichtlich. Die Finanzkrise und spätere Wirtschaftskrise ist nämlich seit rund dreiviertel Jahren zu einer europäischen Staatsschuldenkrise mutiert. In der Schweiz hat sich diese primär im Wertanstieg des Schweizer Frankens niedergeschlagen. Nicht zuletzt wegen der erfolgten Frankenaufwertung erwartet die Nationalbank für das laufende Jahr ein deutlich verlangsamtes Wirtschaftswachstum in der Schweiz.
Unsicherheit bleibt
Nüchtern stellt Philipp M. Hildebrand fest: „Die Anspannungen an den Finanzmärkten rund um die Staatsschuldenkrise haben sich nicht nachhaltig reduziert. Das Umfeld bleibt daher von hohen Unsicherheiten geprägt.“ Diese Unsicherheit muss in der Anlagepolitik 2011 berücksichtigt werden.
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