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Weltweit gibt es 10,9 Millionen Menschen mit einem frei verfügbaren Vermögen von mehr als einer Dollar-Million. Davon leben allein 3,1 Millionen in den USA, und immerhin 243‘000 in der Schweiz. Unser Land liegt damit in absoluten Zahlen auf Rang acht und gemessen an der Millionärsdichte in einem der vordersten Ränge. Das sind Ergebnisse des „World Wealth Report (Welt-Vermögens-Bericht)“, der vom Finanzunternehmen Merrill Lynch und dem Beratungsunternehmen Capgemini jährlich veröffentlicht wird.
42,7 Billionen US-Dollar
Das grösste Wachstum der Zahl der Millionäre verzeichnen die aufstrebenden Regionen Asien-Pazifik, Lateinamerika und Afrika. Rund um den Globus besitzen alle Millionäre zusammen ein Vermögen von 42,7 Billionen US-Dollar oder rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr.
19 Prozent in Immobilien
Die von der Studie erfassten Reichen haben weltweit im Schnitt 19 Prozent ihres Vermögens in Immobilien investiert. In den neuen Millionärspopulationen von Asien-Pazifik beträgt dieser Anteil sogar fast ein Drittel. Ebenfalls ein Drittel beträgt der weltweite Aktienanteil an den Millionärsvermögen. Erstaunlich ist, dass die konservativen Anlagen „Liquidität und Festverzinsliche“ nach wie vor über zwei Fünftel des Vermögens auf sich vereinigen. Das ist laut den Verfassern der Studie ein Ergebnis der jüngsten Finanzkrise.
Kapitalerhaltung ist „wichtig“

Die Reichen haben ihre Anlage- und Lebensziele überdacht. Das maximale Renditebolzen hat an Wichtigkeit eingebüsst. Dafür werden die Risiken bei der Geldanlage sehr sorgfältig abgewogen. „Vorsicht!“ ist beim Investitionsverhalten die grosse Devise. Für fast 80 Prozent der befragten Millionäre ist die Kapitalerhaltung als Anlageziel denn auch „wichtig“ oder „extrem wichtig“.
(Bericht von:FICON Finanz Consulting AG)