Pensionskassen

Die Besten …
Wir bringen zum vierten Mal einen Vergleich der führenden Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen der Schweiz. Im Auftrag der Sonntags- Zeitung hat die Beratungsfirma Weibel Hess & Partner 27 Pensionskassen untersucht, denen 157 000 Firmen mit 1,2 Millionen versicherten Personen angeschlossen sind.

... im Vergleich
Der Pensionskassenvergleich der Sonntags- Zeitung zeigt, in welchem Zustand die Kassen heute sind. Grosse Unterschiede bei Kosten und Leistungen werden aufgedeckt, wichtige Aspekte wie die Servicequalität verglichen. Die SonntagsZeitung vergibt 9 Auszeichnungen in verschiedenen Kategorien.

Pensionskassen Vergleich

VON RENÉ M. WEIBEL, JOSEF ZOPP, MEINRAD BALLMER TEXT? UND PAOLO FRIZ ILLUSTRATIONEN? Das Jahr 2008 hat ein riesiges Loch in die Bilanzen der Schweizer Pensionskassen gerissen mit dem schlechtesten Anlageresultat seit der Einführung des Pensionskassen- Obligatoriums im Jahre 1985. Im Schnitt haben die Kassen im letzten Jahr 13,5 Prozent des Vorsorgekapitals verloren. Nur die Anlageklasse «Immobilien Schweiz» und «Obligationen » rentierten letztes Jahr. Bei den Anlageklassen «Aktien Schweiz» und «Aktien Ausland» mussten die Kassen Verluste von 34 bis 44 Prozent hinnehmen. Auch bei den alternativen Anlagen wie Private Equity, Hedge-Funds und Rohstoffen resultierten Verluste von bis zu 65 Prozent. So haben die Schweizer Pensionskassen im letzten Jahr rund 90 Milliarden Franken verloren. Heute befinden sich rund zwei Drittel der Pensionskassen in einer Unterdeckung. Das heisst, dass das Vermögen nicht mehr ausreicht, um die finanziellen Verpflichtungen zu decken. Der Deckungsgrad der Kassen ist gemäss einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Lusenti Partners, Nyon, im Durchschnitt auf rund 90 Prozent. gesunken und erreichte den tiefsten Stand seit 2002. Wer weitgehend auf Aktien verzichtete, war erfolgreich Die von der SonntagsZeitung unter die Lupe genommenen Sammelstiftungen erlitten grosse Verluste, und der Deckungsgrad sackte bei einzelnen Kassen bis auf 70 Prozent ab. Wie schon 2007 resultiert bei der Meta Sammelstiftung der grösste Verlust mit –35,2 Prozent. Auch Profond (–25,7 Prozent), Gemini 35 (–17,7 Prozent) und UWP (–15,2 Prozent) verzeichnen wegen des hohen Aktienanteils grosse Verluste. Dagegen brachte die Anlagestrategie der CoOpera, die weitgehend auf Aktien verzichtet, im letzten Jahr Erfolg. Die CoOpera konnte als einzige unabhängige Sammelstiftung mit einer Rendite von 2,8 Prozent ein positives Anlageresultat erwirtschaften. Die restlichen unabhängigen Sammel- und Gemeinschaftsstiftungen weisen Verluste zwischen 9 und 15 Prozent auf. Der vom Bundesrat festgelegte Mindestzinssatz von 2,75 Prozent wurde mit Ausnahme von Co- Opera von keiner Pensionskasse erreicht. So geht die Verzinsung der Vorsorgegelder der Aktiven.

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Hier können Sie den kompletten Bericht der Sonntagszeitung downloaden – pdf Format