D as Jahr 2017 stellte einen neuen Schadenrekord im Bereich Cyber auf:

In nur einem Jahr wurden so viele Cyberschäden gemeldet wie in den vorherigen vier Jahren zusammen. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle AIG Cyber Schadenstudie 2018.

95% aller Unternehmungen in der Schweiz wurden bereits von Cyberattacken betroffen!

Über ein Viertel (26 Prozent) aller 2017 gemeldeten europäischen Cyberschäden sind auf Ransomeware als Hauptursache zurückzuführen. Die zweithäufigste Ursache sind Datenschutzverletzungen durch Hacker (12 Prozent). An dritter und vierter Stelle kommen sonstige Sicherheitsausfälle und unautorisierte Zugriffe (11 Prozent) sowie Identitätsbetrug (9 Prozent). Obwohl der Anteil der Schadenmeldungen, die auf fahrlässigem Verhalten von Mitarbeitenden basieren, mit 7 Prozent marginal zurückgegangen ist, ist der Faktor des «menschlichen Versagens» – auf den Grossteil aller Cyberschäden bezogen – nach wie vor als äusserst signifikant einzuschätzen.

Zwar machen reine Lösegeldzahlungen bei der AIG-Erhebung nur rund 150 000 US-Dollar aus; die gesamtwirtschaftlichen Verluste jedoch, die beispielsweise durch WannaCry verursacht wurden, werden auf rund 8 Milliarden US-Dollar geschätzt. Eine halbe Milliarde wurde dabei allein durch unmittelbare Kosten und die sogenannten indirekten Betriebsunterbrechungen verursacht.

Erschreckende Erkenntnis hierbei: Die Mehrheit aller Verluste war nicht ausreichend versichert.

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