Steuerersparnisse aus der Säule 3a die nicht gemacht wurde, können nicht nachgeholt werden und das notwendige Kapital im Alter fehlt dann auch.

Der erste Fehler:
W
ir beginnen im Leben meist viel zu spät mit dem Sparen und häufig werden die staatlichen und beruflichen Vorsorgen (AHV und BVG) überschätzt.
Sinnvollerweise legt man beim Sparen Kapital für kurzfristige, mittelfristige und langfristige Bedürfnisse zur Seite.
Je früher ist beginne, desto schneller spare ich bei den Steuern, desto mehr Kapital habe ich im Alter und desto weniger muss ich investieren. Letzeres stimmt natürlich nur wenn es einen Zinseszins-Effekt gibt und allfällige Garantien während der Laufzeit dadurch erhöht werden.

Der zweite Fehler:
Versicherungsprodukte kosten genau gleich wie Bankprodukte in der Säule 3a. Niemand arbeitet gratis und alle wollen Geld verdienen. Flexibel sind auch beide Lösungen, zumindest im Anlagebereich. Ohne Garantien, was bei einer Banklösung der Fall ist, tragen Sie jederzeit das gesamte Anlegerrisiko. Für eine langfristige Investition wo wir bereits wissen, dass es schlechtere Jahre mit negativen Performance gibt, ist das Verlustrisiko hoch.

Nicht jeder braucht dieselbe Lösung.

Der dritte Fehler:
Versicherungslösungen sind flexibel und anpassungsfähig, können für einzelne Jahre ausgesetzt werden, ohne auf den Schutz verzichten zu müssen. Das war nicht immer so und mit den Erfahrungen der vergangenen Jahre wurde vieles angepasst und verbessert. Transparenz wo immer sinnvoll und möglich und ein Leistungsversprechen das vertraglich garantiert ist. So wünschen wir uns heute unsere Säule 3a.

Grundsätzlich gilt: Immer eine professionelle Vorsorgeberatung machen lassen und die Angebote vergleichen. Es ist wichtig den Bedarf und die Vorteile zu erkennen, um die Säule 3a richtig einzusetzen und optimal profitieren können. Für lange Laufzeiten ist die Lösung meist kombiniert bei einer oder 2 Versicherungsgesellschaften zu empfehlen.